Leya traut ihren Augen nicht : Plötzlich ist sie in Mittelerde!
Das Mädchen trifft auf Frodo, auf Sam, auf Aragorn.
Und entdeckt, das die Geschichte von Herr der Ringe vielleicht doch nicht so fest ist wie sie immer dachte ...
Die Geschichte beginnt bei der Stelle, wo Frodo und die Hobbits in Bree ankommen.
Personen :
Leya - 13
Das Mädchen trifft auf Frodo, auf Sam, auf Aragorn.
Und entdeckt, das die Geschichte von Herr der Ringe vielleicht doch nicht so fest ist wie sie immer dachte ...
Die Geschichte beginnt bei der Stelle, wo Frodo und die Hobbits in Bree ankommen.
Personen :
Leya - 13
1 Frage: Was ist Leya?
AntwortenLöschen(Du kannst den Kommi gern löschen, wenn du ihn beantwortet hast :D)
Leya ist eine einfache Schülerin, also ein Mensch.
LöschenSie ist extrem selbstbewusst, offen und liebt Herr der Ringe über alles.
Plötzlich fand sich Leya in einer anderen Welt wieder. Zumindest war es dunkler und es regnete.
AntwortenLöschenAuch ihre Kleidung hatte sich verändert, sie trug nun solche Sachen, wie man sie nur noch auf Mittelaltermärkten findet.
Außerdem hatte sie einen wollenden Umhang um die Schultern, der allerdings kaum den kalten Regen abhielt.
Einige Meter von ihr entfernt entdeckte das Mädchen eine Art hölzernes Stadttor. Sie ging darauf zu und klopfte an. Das Gesicht, welches sich daraufhin zeigte, kam Leya irgendwie bekannt vor.
Als er sie nach dem Grund für nächtliches Dasein fragte, erklärte das Mädchen einem Geistesblitz folgend : ,,Ich möchte im Gasthaus "Zum tänzelndem Pony" übernachten!"
Überraschenderweise ließ der Pförtner sie daraufhin passieren.
Als sie kurze Zeit später beim Gasthaus ankam, wich sie überrascht ein paar Schritte zurück Das Schild, welches an der Hauswand hing, sah exakt so aus wie das Schild in "Herr der Ringe"!
Leya zögerte kurz, dann aber trat sie in die Gaststube.
Wo auf das Mädchen die nächste Überraschung wartete: der Wirt am Empfangstresen, also an der Bar, sah ebenfalls genauso aus wie in der berühmten Filmtrilogie!
Was war hier los? War das ein Traum? Aber es wirkte so echt!
Langsam näherte sich das Mädchen dem Mann. Dieser meinte, nachdem er sich über den Tresen gebeugt hatte : ,,Normalerweise bedienen wir um diese Zeit keine kleinen Mädchen ..."
Was noch an Unsicherheit in Leya durch den unvermuteten Ortswechsel geblieben war, verschwand nun endgültig.
Stolz hob sie den Kopf und sagte : ,,Ich bin nicht klein!"
Der Wirt lächelte.
,,Vielleicht sollte ich ja zur Konkurrenz, wenn ich hier so unfreundlich empfangen werde.
Das Lächeln erstarrte.
Gnädig erklärte Leya : Ich werde mich hier erstmal umsehen, in Ordnung? Vielleicht war das ja nur der erste falsche Eindruck."
Mit diesen Worten stolzierte sie am Tresen vorbei.
Damm sah sie sich um und entdeckte eine kleine Tischnische. Leya schlängelte sich zwischen den Bänken entlang und setzte sich. Da es anscheinend nichts anderes gab, bestellte das Mädchen sich einen halben Bierkrug.
Plötzlich hörte sie ein Flüstern, das langsam lauter und eindringlicher wurde : ,,Beutlin. Beutlin."
Leya schreckte auf. Beutlin? War sie etwa vollständig verrückt geworden?
Da hörte sie eine Stimme, die sie nur allzu gut kannte.
Merrys Stimme! Meriadoc Brandybock!
,,Beutlin? Klar kenne ich einen Beutlin! Da hinten sitzt er. Frodo Beutlin. Er ist ein Vetter 2. Grades mütterlicherseits und väterlicherseits ist er ..."
Weiter hörte Leya nicht. Benommen ließ sie sich in ihren Stuhl zurücksacken.
Beutlin. Merry. Das tänzelnde Pony.
Sie schloss die Augen.
Das konnte doch alles nicht wahr sein!
Sie, Leya, konnte doch nicht in der Welt von Herr der Ringe sein!
Sie nahm gar nicht mehr wahr, wie Frodo verschwand. Das Mädchen öffnete erst ihre Augen, als der Wirt einen Bierkrug schwungvoll auf den Tisch vor ihr stellte.
Leya sah sich um. Sie konnte keinen der Hobbits entdecken. Vielleicht war das alles nur ein Traum gewesen? Das Mädchen schnupperte am Bier.
Nein, das war echt. Angeekelt schob sie den Krug weg.
Was wollte sie überhaupt hier? Sie war nur ein einfaches 13jähriges Mädchen das aus einem unverständlichen Grund mitten in die Geschichte von Herr der Ringe hineinkatapultiert wurde.
AntwortenLöschenEine Träne rollte über ihre Wange und sie zog schnell die Kapuze über ihr Gesicht.
Sie beschloss, sich ein Zimmer zu nehmen und griff in ihren Gürtel. In einem kleinen Beutel fand sie einige Goldmünzen. Leya nahm eine in die Hand und ging zum Tresen.
,,Ein Zimmer für eine Nacht bitte.", verlangte sie mit fester Stimme. Das Mädchen schob die Münze zum Wirt rüber, erhielt einige Silber- und Kupfermünzen als Rückgeld und ging nach oben.
Der Raum war mehr als karg eingerichtet. Ein Bett und eine Kommode, mehr stand nicht rum.
Leya warf den Mantel in eine Ecke und ließ sich aufs Bett fallen.
Sie schreckte einige Stunden später auf. War sie wirklich eingeschlafen?
Schnell griff das Mädchen an ihren Gürtel. Die Münzen schienen noch da zu sein. Was hatte sie dann aufgeweckt?
Da hörte sie es, dieses Geräuscht, das sie schon so oft gehört hatte, vorm Fernseher, im Traum.. Dieses unmenschliche Kreischen dieser unmenschlichen Wesen.
Nazgûl.
Kerzengerade saß Leya auf dem Bett mit vor Schrecken geweiteten Augen.
Ohne darüber nachzudenken sprang sie auf, schnappte sich ihren Mantel und lief auf den Flur. Von weitem hörte das Mädchen die schweren Schritte der Ringgeister. Panisch sah sie sich um, rannte den Gang entlang um eine Kurve, zur Treppe hin.
Diese knarrte laut und empört auf, als Leya ihren Fuß auf die erste Stufe stellte.
Zögernd blieb das Mädchen stehen. Vielleicht sollte sie einfach nur zurück in ihr Zimmer gehen? Schließlich waren die Nazgûl ja nicht hinter ihr her!
Doch für eine Umkehr war es schon zu spät.
Leya schob sich leise zur Ecke, schaute in den Gang dahinter und erblickte sie: Die Ringgeister, Schreckensgestalten ihrer Albträume. Real sahen sie noch viel schrecklicher aus als im Fernsehen.
Jetzt konnte nichts mehr Leya halten. Sie vergaß alle Vorsicht, sie rannte einfach die Treppe hoch, riss die nächstbeste Tür auf, betrat das Zimmer und knallte die Tür hinter sich ins Schloss.
Schweratmend blieb das Mädchen an die Tür gelehnt stehen, versuchte verzweifelt sich zu beruhigen.
Erst einige Minuten später Leya soweit bei Verstand, das sie sich umsehen konnte.